Tipps_wie_verkaufe_ich_meine_immobilie_richtig_properti

In diesem Beitrag erfahren Sie, was beim Verkaufen eines Hauses oder einer Wohnung in der Schweiz besonders wichtig ist. Wir haben für Sie 7 praktische Tipps zum Vorgehen sowie eine Checkliste zusammengestellt. 

 

Tipp 1: Eine Liste mit den Vor- und Nachteilen des Hauses oder der Wohnung erstellen

Wenn Sie bisher nur mit dem Gedanken spielen, Ihr Haus oder Ihre Wohnung in der Schweiz eventuell in näherer Zukunft zu verkaufen, ist eine Liste mit Pros und Contras des Objektes sinnvoll. So führen Sie sich selbst noch einmal vor Augen, ob und wie gut die Immobilie verkäuflich ist, welche individuellen Eigenschaften sie hat und welche weiteren Schritte nötig sind.

Beachten Sie, dass die Eigenschaften Ihres Hauses je nach Zielgruppe als Vorteil oder als Nachteil gewertet werden können. Ein grosser Garten ist für Berufstätige oft zu anspruchsvoll, während Rentner und Familien ihn als Vorteil werten. Eine ruhige Lage eignet sich weniger für urbane Persönlichkeiten, während die Lage in der Stadt oft bedeutet, dass Abstriche bei Barrierefreiheit oder Budget gemacht werden müssen.

 

Tipp 2: Den Preis des Hauses oder der Wohnung richtig einschätzen

Vor der Verkaufsentscheidung sollten Sie einschätzen, wie viel Ihr Haus oder Ihre Wohnung derzeit wert ist. Es ist wichtig, beim Verkauf einen realistischen Preis anzugeben, der weder übertrieben hoch noch deutlich zu günstig ist. Die publizierten Immobilien in der Region sind die grössten Mitbewerber,  daher sollten Sie den Markt und die Preise von Vergleichsobjekten in Ihrer Nähe kennen. Hierzu empfiehlt sich die Vergleichsplattform comparis.ch, wo Sie die Immobilien in der Region genau unter die Lupe nehmen können.

Die Einschätzung eines realistischen Marktpreises ist vor allem für Laien nicht einfach. Bedenken Sie, dass der finale Verkaufspreis der meisten Immobilien zwischen 5 und 8% über dem tatsächlichen Wert liegt, um Spielraum für Verhandlungen zu geben. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, das Bieterverfahren zu nutzen, bei dem nur ein Mindestpreis festgelegt wird. Um einen realistischen Marktpreis der Immobilie zu erhalten, empfiehlt sich eine Immobilienmarktwertschätzung mit einer unsere Partner wie WüestPartner, IAZI oder auch PriceHubble. Es ist wichtig, dass die Marktwertschätzung bankenanerkannt ist und so durch die Bank anerkannt wird. 

 

Tipp 3: Die Immobilie in Bestform bringen

Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung in der Schweiz verkaufen, sollte diese in Bestform sein. Idealerweise machen die Verschönerungs- und Renovationsarbeiten sogar einen höheren Kaufpreis möglich. Anhand der erstellten Liste mit Vor- und Nachteilen können Sie ermitteln, welche kleineren und grösseren Mängel vorliegen. Vor allem solche Fehler am Objekt, die optisch stark auffallen, sollten Sie vor dem Verkauf beheben. Kleinigkeiten wie zum Beispiel gelbe Wände können schnell und kostengünstig in weiss bemalt werden.

Ziehen Sie die folgenden Massnahmen in Betracht:

  • Wände frisch streichen
  • Tür- und Fensterrahmen frisch streichen
  • Armaturen in Küche und Bad austauschen
  • Boden abschleifen und/ oder intensiv reinigen
  • Fassade renovieren
  • Geräte ersetzen

Überlegen Sie auch, ob sich Massnahmen für mehr Energieeffizienz lohnen. Diese sind zwar meistens recht preisintensiv, erhöhen den Wert der Immobilie aber zugleich deutlich. In vielen Kantonen erhalten Sie Fördermittel für den Einbau erneuerbarer Energien oder für eine verbesserte Wärmedämmung. Je nachdem, wie Ihre Zielgruppe aussieht, sollten Sie hier die entsprechende Entscheidung treffen.

 

Tipp 4: Die Zielgruppe definieren und richtige Kanäle wählen

Schon früh im Verkaufsprozess werden Sie eine Vorstellung davon haben, wie Ihre Zielgruppe aussieht. Bevor Sie das Objekt ausschreiben, sollten Sie die Zielgruppe oder Zielgruppen noch einmal genau definieren. Achten Sie darauf, alle Vorteile der Immobilie, die für die Zielgruppe interessant sind, aufzulisten.

Auch die Wahl des Vermarktungsportals ist wichtig, um die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Sie können mit ausgewählten Experten wie Properti zusammenarbeiten oder das Objekt über mehrere Portale auf einmal inserieren, um ein breiteres Publikum zu erreichen. In der Schweiz gehören folgende Portale zu den Top-Adressen: immoscout.ch, homegate.ch, newhome.ch, comparis.ch, urbanhome.ch, immowelt.ch und weitere. Ihr Makler berät Sie zur Wahl des besten Verkaufskanals. Ziel ist es, eine möglichst grosse Reichweite zu erzielen, um so die bestmögliche Präsenz markieren zu können. Heutzutage spielen die Social-Media-Kanäle wie Facebook, Linkedin und Instagram immer eine wichtigere Rolle.

 

Tipp 5: Die Immobilie attraktiv vermarkten

Nun ist es an der Zeit, Ihre Immobilie in einem Exposé oder Dossier attraktiv darzustellen, um viele Interessenten zu überzeugen. Überlegen Sie sich, in welcher Jahreszeit das Objekt am besten aussieht, um rechtzeitig hochwertige Fotos zu machen. Hochwertige Aufnahmen sind massgebend für einen positiven ersten Eindruck, es empfiehlt sich auch, eine 360°-VR-Tour zu erstellen.

Eine Villa mit Swimmingpool präsentiert sich im Sommer besser und findet zu dieser Jahreszeit auch mehr Kaufinteressenten. Eine Hütte in den Alpen hingegen sollte mit viel Schnee fotografiert werden, um heimelig und gemütlich zu wirken.

Sie sollten den optimalen Verkaufszeitpunkt für Ihr Haus oder Ihre Wohnung finden. Die folgenden Unterlagen sind dafür wichtig:

  • Hochwertige Aufnahmen und VR-Tour
  • Pläne und Grundrisspläne der Immobilie
  • Grundbuchauszug 
  • Gebäudeversicherungsausweis
  • Stockwerkeigentümerreglement (bei Wohnungen)
  • Nebenkostenabrechnungen (bei Wohnungen)
  • Protokolle der Eigentümerversammlungen (bei Wohnungen)
  • Begründung Stockwerkeigentum (bei Wohnungen)
  • Beschreibung der Umgebung und Infrastruktur

 

Neben der digitalen Vermarktung sind häufig auch lokale Vermarktungsmassnahmen empfehlenswert. Dazu gehören die sogenannten Beschilderungen am Haus, Werbeflyer, Anzeigen in Tageszeitungen oder in Anzeigenblättern, und Aushänge im Coop, Migros, Denner etc. Zusätzlich kann Ihr Makler die eigene Datenbank nutzen, um das Objekt zu bewerben. Hier ist es sicherlich ein Vorteil, wenn man einen gut vernetzten Makler zur Wahl nimmt.

Der Makler organisiert beim Hausverkauf die nächsten Schritte, wie die Immobilienbesichtigung, die Verkaufsverhandlungen, den Kaufvertrag, die Finanzierung, die Bonitätsprüfung des Käufers sowie auch die Erstellung des Kaufvertages und Begleitung zum Notar. Für weitere wichtige Hinweise empfehlen wir Ihnen unsere Checkliste zum Immobilienverkauf.

 

Tipp 6: Sich selbst emotional auf den Verkauf vorbereiten

Auch, wenn Sie einen Grossteil der Verkaufsaufgaben an den Makler abgeben, sollten Sie darauf gefasst sein, unverhofft starke Emotionen zu verspüren. Für viele Verkäufer ist der Hausverkauf traurig, da es sich zum Beispiel um das Elternhaus handelt oder da der Verkauf nach einer Scheidung stattfindet. Bedenken Sie, dass Sie eventuell ein wenig Zeit benötigen, um sich von dem Haus zu verabschieden.

Für den Verkauf ist es wichtig, die eigenen Emotionen auszublenden. Denn die möglichen Käufer suchen ein Objekt für ihre eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen. Gehen Sie daher sensibel und empathisch mit den Interessenten um und denken Sie daran, dass Sie Emotionen beim Käufer, nicht aber bei sich selbst erwecken möchten.

 

Tipp 7: Einen Makler finden

Wir empfehlen Ihnen, schon früh einen Makler für den Haus- oder Wohnungsverkauf in der Schweiz zu finden. Viele Eigentümer unterschätzen den Zeit- und Kostenaufwand, den der Immobilienverkauf mit sich bringt. Die folgenden Aufgaben können besonders schwierig für Privatpersonen sein:

  • Gestaltung eines ansprechenden, professionellen Exposés
  • Nutzung verschiedener Vermarktungswege auf einmal (oft sehr teuer)
  • Rechtliche Absicherung des Kaufs
  • Beratung des Käufers zur Immobilienfinanzierung
  • Bonitätsprüfung des Käufers

Properti besitzt ein grosses schweizweites Netzwerk und unsere regionalen Berater bringen die nötige lokale Expertise auf. So sparen Sie viel Zeit und Mühe. Zudem haben Makler den Vorteil, dass sie als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer auftreten und zum Beispiel bei Verkaufsverhandlungen wichtige Ratschläge geben können.

 

Warum Properti? Properti verdient seine Provision nur im Erfolgsfall, sodass Sie als Verkäufer auf Nummer sicher gehen können – die Zusammenarbeit ist absolut risikofrei!

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